Das kleine BBL / Pro A Roundup
08.02.10Den Anfang unserer BBL-Review machen die Basketballer von ratiopharm Ulm. Bei den Skyliners aus Frankfurt waren diese am Sonnabend zu Gast und boten den Zuschauern in der Halle sowie am Fernseher ein kämpferisches Spiel gegen das hessische Spitzenteam. Zum ganz großen Coup hat es am Ende jedoch nicht gereicht. Bei zwei ausgefoulten Leistungsträgern (Trice & Bryant) und einem starken Pascal Roller auf Seiter der Frankfurter, reichte auch die überragende Vorstellung von Robin Benzing nicht für einen Überraschungserfolg. Der 21-Jährige war nicht nur mit 20 Punkten Topscorer der Partie, sondern sorgte insbesondere im dritten Viertel (11 Punkte) fast im Alleingang für die stärkste Ulmer Phase (52:48) im Spiel. Doch gereicht hat es nicht, so dass die Ulmer am Ende mit einer 84:77-Niederlage die Heimreise antraten.
Phantoms drehen das Spiel im letzten Viertel
Obwohl die Braunschweiger nach dem dritten Viertel bereits mit 12 Punkten hinten lagen, schaffte das Machowski-Team noch das „kleine Artland-Wunder“ und kann nach dem 66:60-Erfolg in Quakenbrück wieder von den Playoffs träumen. In der ebenfalls live im DSF übertragenen Partie steuerte Lumani-Spieler Heiko Schaffartzik 11 Punkte zum wichtigen Auswärtserfolg bei.
Alba „versenkt“ Tübingen aus der Distanz
Mit insgesamt 18 erfolgreichen Dreipunktwürfen haben die Basketballer von Alba Berlin nicht nur einen diesbezüglichen Saisonrekord aufgestellt, sondern auch noch mit 99:83 ihr Heimspiel gegen Tübingen gewonnen und damit die Sechs-Siege-Serie der Gäste unterbrochen. Vor knapp 10.000 Zuschauern in der O2-Welt trug Steffen Hamann mit 4 Punkten und 5 Assists zum Sieg bei.
ProA: Jena mit Wiedergutmachung
Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen, haben sich die „Hightowers“ aus Jena mit einem sehr wichtigen Erfolgserlebnis zurück gemeldet. Mit 70:60 setzten sich die Jenaer am Ende gegen die Giants Nördlingen durch und konnten damit wichtige Punkt im Abstiegskampf verbuchen. Denn: Punktgleich mit 24 Punkten aus 6 Siegen und 12 Niederlagen sowie einer Korbdifferenz von +3 Punkten zugunsten Science City Jenas ging es in das richtungsweisende Spiel im Abstiegskampf beider Mannschaften. Dadurch konnte Jena - quasi - doppelt punkten und verschafft sich etwas mehr Luft für den angestrebten Klassenerhalt.
Heidelberg verliert gegen Bayern München
Trotz einer Rekordkulisse von 1200 Zuschauer, vermochte es der USC Heidelberg nicht den Hinspielerfolg gegen Bayern München vor heimischen Publikum zu wiederholen. Nach einer der schlechtesten Teamleistungen der bisherigen Spielzeit, stand ein ernüchterndes 62:85 auf der Anzeigetafel. Lumani-Spieler Oliver Komarek konnte noch 12 Punkte verbuchen.




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