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Interview mit Johannes Richter: „Frankfurt war für mich damals der richtige Schritt“


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Interview mit Johannes Richter: „Frankfurt war für mich damals der richtige Schritt“

Interview mit Johannes Richter: „Frankfurt war für mich damals der richtige Schritt“

24.02.15
Johannes Richter von den Fraport Skyliners spricht im Interview, wie sein Alltag mit Basketball und Medizinstudium aussieht.

Lumani 10.7: Am vergangenen Mittwoch haben sich die Fraport Skyliners mit einem Sieg nach doppelter Verlängerung in Belgien für das Viertelfinale in der EuroChallenge qualifiziert. Habt ihr vor der Saison damit gerechnet?

Johannes Richter: Das Erreichen vom Viertelfinale der EuroChallenge ist wohl der größte Triumph vom Verein auf internationaler Ebene. Unser Ziel vor der Saison war es, die Gruppenphase zu überstehen. In der Beko BBL wollen wir die Playoffs erreichen. Wir sind auf einem guten Weg, aber müssen weiter hart arbeiten.

Wie meisterst du diese Mehrfachbelastung von Bundesliga, Europapokal und Medizinstudium?

Ich trainiere nur mit der BBL-Mannschaft. Ich besuche auch keine Vorlesungen in der Uni, sondern nehme nur die Pflichttermine wahr. Ich lerne alles daheim, zwischen den Trainingseinheiten oder auf Reisen, wenn ich Zeit habe. Wenn ich dann mal in die Uni muss, lässt es sich trotzdem mit dem Training ganz gut verbinden. In dieser Saison habe ich deswegen erst zwei oder drei Trainings verpasst. Man muss das alles gut planen und dann klappt das auch hervorragend.

Wie sieht dein Alltag aus?

Früh geht es mit Training, entweder Individual- oder Krafttraining, los. Danach Mittagessen und in die Uni gehen, also nachmittags ist Zeit fürs Studium. Am Abend habe ich Teamtraining. Danach dann entweder noch lernen oder ich versuche, früh schlafen zu gehen. Am Tag bin ich schon sehr beschäftigt.

In welcher Phase des Medizinstudiums bist du?/strong>

Ich bin noch in der Vorklinik, also dem ersten großen Teil, der mit dem Physikum endet. Das dauert in der Regel vier Semester, aber ich habe dafür sechs Semester vorgesehen. Danach folgt der zweite große Teil, die sogenannte Klinik. Anschließend geht es ins praktische Jahr und danach kommt dann die Facharztausbildung.

Gibt es schon eine Richtung, wo es für dich als Arzt hingehen soll?

Vermutlich Orthopäde bzw. Sportmediziner. Mittlerweile kann ich mir aber auch Neurochirurgie vorstellen. Das ist auch ziemlich interessant, aber warten wir mal ab.

Ende 2013 bist du von Bamberg nach Frankfurt gewechselt. Hattest du in Bamberg schon mit dem Studium begonnen?

Nein. Es war in Bamberg so, dass ich einen Medizinstudienplatz bekommen hatte. Es gab aber auch ein Angebot aus Frankfurt und wie ich Sport und Studium gut miteinander kombinieren kann. Und so bin ich schließlich nach Frankfurt gewechselt. Das war für mich damals der richtige Schritt und es macht mir Spaß.

Was sagen deine Teamkollege, wenn du deine Medizinbücher wälzt?

Manchmal gibt es einen Kommentar, aber auch nichts Besonderes. Das sind sie mittlerweile gewohnt.

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