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 Interview mit Maxi Kleber: "Die ACB macht einen besser" - Lumani 10.7

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Interview mit Maxi Kleber:


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Interview mit Maxi Kleber:

Interview mit Maxi Kleber: "Die ACB macht einen besser"

23.10.14
Nach dem zweiten Sieg im dritten Saisonspiel in der spanischen Liga ist der deutsche Nationalspieler Maximilian Kleber in den Top10 bei Punkten (9., 14,3 PpG) und Rebounds (5., 7,7 RpG) zu finden. Beim 85:69-Heimsieg gegen Gipzukoa verbuchte der 22-Jährige in nur 23 Minuten ein Double-Double mit 15 Punkten und zehn Rebounds. Im Exklusiv-Interview spricht der 22-Jährige über seine Anfänge in Spanien.

Lumani 10.7: Maxi, hast du dich schon in Spanien eingelebt? Wie kommst du mit der Kultur und den Menschen zurecht?

Maximilian Kleber: Ich habe mich soweit gut eingelebt. Die Teamkameraden haben mir auch dabei geholfen. Generell sind die Leute hier super freundlich. Das macht es mir natürlich leicht. Was ich hier zum Beispiel wirklich sehr genieße, ist die spanische Küche; das Essen ist super lecker.

Hast du schon Lieblingsspeisen?

Sehr lecker ist hier Pulpo (dt. Tintenfisch). Aber die Meeresfrüchte sind meine Lieblingsspeise.

Kochst du auch manchmal selbst?

Ich koche ziemlich oft selbst. Meistens ist es dann eine Gemüsepfanne mit Hackfleisch oder Hähnchen und dazu dann Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Da hab ich dann alles dabei, was ich brauche.

Hast du denn auch Heimweh? Immerhin ist es ja deine erste Auslandsstation.

Klar vermisst man die Heimat, das ist ja normal. Deswegen freue ich mich auch umso mehr, wenn mich meine Familie hier besuchen kommt. Aber wie schon gesagt: Meine Teamkollegen sind super drauf; sie machen es mir leicht, dass ich mich hier wohl fühle.

Die Stadt deines Vereins, Santiago de Compostela, ist Pilgerort des Jakobsweges. Hast du bisher deutsche Pilgerer getroffen, die dich kannten?

Pilger sieht man hier auf jeden Fall jeden Tag. Aber mir ist noch keiner über den Weg gelaufen, der mich kannte. Mal sehen, vielleicht macht sich jetzt ja jemand auf den Weg. Das wird vielleicht noch kommen.

Nach dem ersten Ligaspiel warst du mit 18 Punkten Topscorer. Die Presse feierte dich als "neuen Star". Wie hast du deinen ersten Liga-Auftritt empfunden?

Es hat super viel Spaß gemacht mit den Jungs, wir haben alle alles gegeben auf dem Feld. Ich denke, wir haben gut als Team gekämpft und jeder spielt für jeden, das gefällt mir. Für mich lief das Spiel natürlich auch super, ich habe gut getroffen. Es war erst mein erstes Spiel, das ist alles ziemlich verfrüht, aber solange wir gewinnen und ich alles gegeben habe, bin ich zufrieden.

Wie kommuniziert du mit dem Coach? Sind die Anweisungen auf Englisch oder klappt es mit dem Spanisch schon so gut, dass du alles verstehst?

Das Training ist teils auf Spanisch, teils auf Englisch. Wenn er Spanisch spricht, versuche ich natürlich alles zu verstehen. Klappt es nicht, dann gibt es die Übersetzung. Aber einige Basketballbegriffe sitzen schon.

Wie kommst du im Alltag mit der Lebensweise und der Sprache vor Ort zurecht? Hilft dein Schulspanisch oder ist der Dialekt zu extrem?

Wenn ich auf jemanden treffe, der Galizisch spricht, dann brauche ich es gar nicht erst zu versuchen zu verstehen, das ist super schwer. Meistens ist es auch so, dass die Spanier doch zu schnell reden. Aber wenn sich zum Beispiel meine Teamkollegen unterhalten, versuche ich so viel zu verstehen wie möglich. Damit das klappt, sollte ich aber mit dem Vokabelnlernen anfangen. Die Grundlagen sind auf jeden Fall ein Riesenvorteil.

Der ehemalige Ulmer Keaton Nankivil ist dein Teamkollege...

Ja, mit Keaton unterhalte ich mich öfter mal über die Beko BBL. Auch über unsere Begegnungen mit Würzburg und Ulm.

Wie nimmst du die Spanische Liga bisher wahr? Was sind Unterschiede zur deutschen Liga?

Ich habe erst ein paar Spiele gespielt - um ein endgültiges Fazit zu ziehen, muss ich natürlich schon noch ein bisschen spielen. Aber was ich sagen kann: Hier im Team ist die Art zu spielen ganz anders als in Deutschland, wie ich es bisher kennengelernt habe. Ich habe am Anfang auch ein wenig Zeit gebraucht, um reinzukommen. Aber es gefällt mir, es macht Spaß und es bringt viel Bewegung ins Spiel. Ansonsten ist es natürlich klar: Die ACB ist die beste europäische Liga und man trifft immer auf Topteams und Gegenspieler, das macht einen besser.

Letzte Frage: Was vermisst du am meisten aus Deutschland?

Natürlich Familie und Freunde, aber zum Glück kann man durch die moderne Technik leicht Kontakt halten.

Mehr über Maxi Klebers Zeit in Spanien ist in der neuen BIG - Basketball in Deutschland zu lesen. Darin schreibt der Nationalspieler eine Kolumne.

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