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Robin Benzing im Interview: Es war eine Achterbahnsaison


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Robin Benzing im Interview: Es war eine Achterbahnsaison

Robin Benzing im Interview: Es war eine Achterbahnsaison

07.04.16
Robin Benzing spricht im Interview über seine erste Saison in Spanien, sein Team ZAI Saragossa und den FC Bayern.

Wie lautet dein Fazit nach deinem ersten Jahr in Spanien?

Robin Benzing: Bei uns ist die Saison noch ziemlich spannend. Es war eine sehr holprige Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Wir hatten viele Probleme: schlechter Saisonstart, Trainerwechsel, Spieler wurden ausgetauscht. Es ist viel passiert. Auf jeden Fall war es eine neue Erfahrung für mich. Wir waren im Eurocup sehr erfolgreich, weil wir mit dem Erreichen des Achtelfinals Historisches für den Club geschaffen haben. So weit war noch nie eine Mannschaft aus Saragossa gekommen. In der ACB lief es dafür nicht so gut, deswegen kann man die Saison gut mit einer Achterbahnfahrt vergleichen. Wichtig für den Rest der Saison ist es, noch ein paar Siege einzufahren, um nicht abzusteigen.

In der ACB konnte Saragossa nur zwei der ersten zehn Spiele gewinnen. Im Eurocup lief es deutlich besser. Woran lag das?

Das ist eine gute Frage. Die Qualität in der ACB ist unglaublich hoch. Wir hatten auch im Eurocup eine starke Gruppe und großen Gegnern. In der ACB kamen wir aber zu Saisonbeginn nie über den Berg. Wir hatten viele knappe Spiele, die wir unglücklich verloren haben. Es fehlte uns auch an Konstanz. Das war auch mehrere Male ein Quäntchen Pech dabei. Im Eurocup hatten wir die knappe Spiele hingegen gewonnen.

Bist du in Spanien, in Saragossa angekommen? Fühlst du dich wohl in Spanien?

Ja, ich bin angekommen. Ich fühle mich sehr wohl in Spanien. Auch wenn die Saison sehr holprig war, bin ich sehr froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Mir gefällt die Liga und wie es hier in Spanien abläuft. Ich spiele auch immer besser, es gefällt mir in Spanien sehr gut.

Wo würdest du Saragossa in der Beko BBL einordnen?

Solche Vergleiche sind immer schwer. Die Beko BBL ist im Kommen und hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt. Trotzdem hat die ACB noch einige Schritte voraus. Vor allem die Teams in der unteren Tabellenhälfte spielen sehr starken Basketball. Bei unseren anfänglichen Problemen würde Saragossa wohl auch in der Beko BBL im Niemandsland spielen. Wenn es in der Beko BBL nicht gut läuft, wird man auch durchgereicht in der Tabelle. Saragossa ist jedoch ein Team, das um die Playoffs mitspielen will. Wenn es normal laufen würde, würden wir auch in der Beko BBL um die Playoffs kämpfen.

Der FC Bayern Basketball in der ACB – wo würdest du sie einordnen?

Der FC Bayern wäre auch in der ACB eine Mannschaft, die oben mitspielen würde. In der ACB gibt es mit Madrid, Malaga, Barcelona, Baskonia und Valencia viele sehr gute Teams, die um die Spitze mitspielen. In Deutschland ist es derzeit so, dass Bamberg und Bayern etwas enteilen. Berlin ist immer dran. Dann folgen die Vereine, die auch einen guten Job machen, wie Oldenburg und Ulm. Diese Clubs versuchen hinterherzukommen und auf Bamberg und Bayern aufzuschließen. Ich glaube, dass wir in der ACB mehr Teams vom Niveau der Bamberger und Bayern sind.
Pflegst du noch Kontakte in die Beko BBL?
Ich habe weiterhin Kontakt zu Spielern. Man tauscht sich aus und ist auf dem Laufenden. Ich verfolge auch die deutsche Liga, habe dort noch viele Freunde und will immer wissen, wie sie spielen. Da bin ich immer up-to-date.

Sprichst du auch mit deinem Teamkollegen Nate Linhart, der ja auch jahrelang in der Beko BBL gespielt hat, über Deutschland?

Ja, selbstverständlich. Er ist ein sehr guter Freund von mir. Wir kennen uns ja schon seit der Zeit, als wir in Trier gegeneinander gespielt haben. Wir verbringen viel Zeit in Saragossa zusammen.

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